Eigentlich wollten wir heute gar nichts beweisen. Keine Rekorde. Keine Gipfel. Keine Heldentaten. Nach dem gestrigen Abenteuer mit den Raubrittern – das mir gefühlt alles geraubt hatte, vor allem die letzten Kraftreserven – stand nur ein Programmpunkt auf dem Plan: Entspannung.
Der Plan hielt exakt bis zu dem Moment, als der Himmel morgens in einem derart unverschämten Blau durch unser Hotelfenster lugte, dass selbst der innere Schweinehund kurz innehielt. So ein Tag wollte genutzt werden. Also wurde aus „Heute machen wir mal langsam“ ein „Wir gehen nur eine kleine entspannende Runde.“ Wer uns kennt, weiß: Genau an diesem Punkt wird es meistens interessant.
Ein Waalweg sollte es werden. Für alle, die mit dem Begriff nichts anfangen können: Ein Waalweg ist im Grunde ein alter Bewässerungskanal mit einem exklusiven Begleitweg. Früher brachte er das Wasser zu den Feldern, heute bringt er Wanderer zur inneren Ruhe. Fast ohne Steigung schlängelt er sich durch die Landschaft, als hätte er selbst keine Termine. Wer hier ins Schwitzen kommt, hat entweder die Mittagssonne unterschätzt – oder den Begriff „Waalweg“ falsch verstanden.
Unsere Wahl fiel auf den Ackerwaalweg. Ein kurzer Blick auf die Tourdaten ließ zunächst keine Alarmglocken läuten: 15,66 Kilometer. Klingt angenehm. Dann fiel mein Blick auf die zweite Zahl: 575 Höhenmeter. Ich kontrollierte sicherheitshalber noch einmal, ob ich versehentlich die Route für Steinböcke geöffnet hatte. Nein. Es blieb bei 575 Höhenmetern. Für einen Waalweg fühlte sich das ungefähr so an, als würde ein Wellnesshotel im Kleingedruckten noch einen Hindernisparcours erwähnen.
Aber gut. Wir wollten ja entspannen und das wird ja schon irgendwie. Bei strahlendem Sonnenschein verließen wir das Hotel und liefen zunächst ein paar Meter die Asphaltstraße entlang, bevor wir nach rund 150 Metern in den Wald abbogen. Sofort wurde es angenehm kühl. Ein schmaler Trail führte zwischen hohen Nadelbäumen hindurch, der Waldboden federte unter den Schuhen und die Sonne durfte ihre Arbeit oberhalb der Baumwipfel verrichten. Genau so hatten wir uns das vorgestellt.

Zumindest für die nächsten fünf Minuten. Denn plötzlich standen wir wieder auf Asphalt. Das konnte eigentlich nicht stimmen.
Ein kurzer Blick auf das Navi bestätigte meinen Verdacht. Wir waren falsch abgebogen. Also kehrten wir um und marschierten den gerade abgestiegenen Abschnitt wieder hinauf. Man könnte es auch als zusätzliches Aufwärmprogramm bezeichnen. An der letzten Kreuzung fanden wir schließlich den richtigen Weg. Und der kannte offenbar nur eine Richtung: Nach oben.

Die ersten Meter führten über eine offene Bergwiese. Vereinzelte Felsen lagen wie achtlos verstreut in der Landschaft, während sich der Weg schnurgerade den Hang hinaufschob. Zwischen 15 und 35 Prozent Steigung zeigte das Navi an. Direttissima nennt das wohl ein Bergsteiger.

Mein Körper begann vorsichtig zu transpirieren. Von Schwitzen konnte selbstverständlich noch keine Rede sein. Man hat ja noch Stil 😉 Und es war ja auch erst der zweite Kilometer. Dass die Sonne inzwischen erbarmungslos auf den Hang brannte und mein T-Shirt langsam eine neue Farbe annahm, war vermutlich reine Einbildung.
Der Blick auf das Navigationsgerät half übrigens überhaupt nicht. Im Gegenteil, so richtig motivierend ist der Blick wirklich nicht, wenn er die vor einem liegenden Steigungen und Anstrengungen zeigt. Das gleiche Gefühl hatte ich im Übrigen gestern bei der Raubrittertour. Alle paar Minuten hoffte ich auf eine freundlichere Prozentzahl. Stattdessen zeigte mir das Display zuverlässig an, dass der Berg keinerlei Interesse daran hatte, flacher zu werden. Irgendwann war aber auch dieser Abschnitt geschafft.
Zumindest für mich, denn Claudia blieb noch kurz zurück, weil sie telefonieren musste und ich nicht hören durfte, worum es geht. Ich nutzte die unverhoffte Gelegenheit zu einer kleinen Verschnaufpause. Schließlich lautete das Motto des Tages immer noch „Entspannung“. Man muss die Gelegenheiten schließlich nutzen, wenn sie sich anbieten.
Der Weg wurde nun deutlich abwechslungsreicher. Wurzeln zogen sich quer über den schmalen Trail, größere Felsen ragten aus dem Boden, und rechts rauschte irgendwo unsichtbar ein Bergbach. Während Claudia ihre Arme im eiskalten Wasser abkühlte, ging ich ein paar Meter voraus.


Plötzlich sprang links von mir ein Reh über den Weg. Ein einziger eleganter Satz, ein kurzer Blick – und schon war es hinter den Bäumen verschwunden. Solche Begegnungen dauern oft nur Sekunden und bleiben trotzdem lange im Gedächtnis.
Unwillkürlich musste ich an das Rehkitz denken, das gestern angefahren am Straßenrand gelegen hatte. Heute zeigte uns die Natur dieselbe Schönheit – diesmal lebendig, kraftvoll und voller Leichtigkeit. Vielleicht sind es genau diese ungeplanten Momente, die eine Wanderung unvergesslich machen. Keine App der Welt kann sie ankündigen.
Wir stiegen weiter auf. Schritt für Schritt gewann die Landschaft an Weite. Die Bäume wurden lichter, der Blick reichte immer weiter ins Tal, und irgendwo vor uns wartete ein Ort, von dem wir noch nicht ahnten, dass er diesem Bericht seinen Namen geben würde.

Und dann war er plötzlich da! Nicht angekündigt und nicht spektakulär in Szene gesetzt. Kein Schild, kein Hinweis, kein „Achtung, jetzt kommt der schönste Platz der Wanderung“. Die Natur braucht solche Schilder auch nicht. Denn nach weiteren Höhenmetern öffnete sich der Blick – und wir standen an einem Ort, der genau das verkörperte, was man nicht planen kann.



Er war einfach schön. Zu schön, um wahr zu sein. Wir waren allein. Keine Stimmen. Keine Wandergruppen. Kein Motorengeräusch. Nur wir, die Berge und diese unglaubliche Kulisse. Vor uns in der Ferne die gewaltige Gebirgskette rund um den Ortler, die uns schon die letzten Tage begleitet hatte. Unter uns verstreut kleine Almhütten, die so friedlich wirkten, dass man sofort darüber nachdachte, wie es wohl wäre, hier oben einmal für eine längere Zeit zu leben. Morgens mit dem ersten Licht aufstehen. Kaffee trinken mit Blick auf die Berge. Abends absolute Ruhe genießen. Ein Ort, an dem die Welt scheinbar etwas langsamer läuft. Ein Ort zum Helden zeugen.
Natürlich sind wir inzwischen in einem Alter, in dem man solche Gedanken eher theoretisch betrachtet. Außerdem haben wir unsere legendären Nachkommen längst geschaffen. Aber die Umgebung hier oben hatte definitiv diese besondere Kraft. Sie war großartig, sie war beeindruckend und sie war unglaublich belebend. Nach rund 2,3 Kilometern hatten wir auf etwa 2.000 Metern Höhe unseren persönlichen Höhepunkt erreicht. Nicht den höchsten Punkt der Tour – aber definitiv den schönsten. Wir setzten uns hin, ließen den Blick schweifen und genossen einfach diesen Moment und unsere Zweisamkeit.
Und genau dafür geht man wandern. Nicht nur wegen der Kilometer. Nicht nur wegen der Höhenmeter. Sondern wegen dieser Augenblicke, in denen man kurz innehält und denkt: Dafür hat sich jeder einzelne Schritt gelohnt.

Fast hätten wir hier oben auch unsere komplette Technik vergessen. Oder besser gesagt: Die Technik hatte uns vergessen. Meine Pulsuhr stellte plötzlich ihren Dienst ein. Mein Navigationsgerät verabschiedete sich ebenfalls und verweigerte die weitere Zusammenarbeit. Warum? Keine Ahnung. Vielleicht fühlten sich die beiden elektronischen Begleiter hier oben einfach nicht mehr wichtig genug. Vielleicht waren sie beleidigt, weil unsere Aufmerksamkeit nicht mehr ihnen galt, sondern dieser unglaublichen Landschaft. Ich könnte es ihnen nicht einmal verdenken.
Irgendwann mussten wir weiter. Und dann kam der Moment, in dem die friedliche Bergidylle ihre nächste Überraschung bereithielt. Eine Kuhweide. Nichts besonderes eigentlich. Kühe und Kälber lagen entspannt im Matsch. Ein Bild wie aus einem Alpenkalender. Friedlich, ruhig, idyllisch.

Bis die ersten Geräusche kamen. Ein Muhen. Noch eins. Dann mehrere. Lauter und bedrohlicher, denn plötzlich änderte sich die Geräuschkulisse. Von gemütlichem Almleben zu „Da kommt etwas auf uns zu“. Aus dem Augenwinkel sahen wir, wie rechts vom Hang eine Gruppe Kühe herunterkam. Nicht gemütlich. Nicht langsam. Sondern mit einer Geschwindigkeit, die ich diesen Tieren niemals zugetraut hätte.10 bis 15 Kühe bewegten sich talwärts. Und wer glaubt, Kühe seien ausschließlich gemütliche Wiederkäuer, die den ganzen Tag nur Gras kauen, hat noch nie erlebt, wie 500 bis 600 Kilogramm Lebendgewicht den Berg herunterbeschleunigen. Beeindruckend. Und es war ein kleines bisschen einschüchternd. Mit meinem Mountainbike hätte ich gegen dieses Tempo jedenfalls keine Chance gehabt.
Wir entschieden uns für die sichere Variante und wechselten die Seite des Weidezauns. Schließlich wollten wir nicht herausfinden, ob eine Kuh ihren Ruf als friedliches Almtier bestätigt oder ob sie gerade einen schlechten Tag hatte. Denn die letzten Tage habe ich ja mehrfach etwas gemacht, dem ich eigentlich nach einer Mountainbiketour vom Fimbapass abgeschworen habe. Ich wollte nie wieder Vitello Tonnato essen, nachdem ich einem kleinen Kalb in die Augen schauen musste. Und vielleicht waren deshalb die Kühe so sauer auf mich. Also heisst Seitenwechsel hier: Sicher ist sicher.
Die Kühe interessierten sich allerdings herzlich wenig für unser Sicherheitskonzept. Sie setzten ihren Weg fort, als hätten sie gerade nur beschlossen, die nächste Versammlung pünktlich zu besuchen. Von der anderen Seite des Zauns beobachteten wir noch einmal die Herde. Und wieder zeigte sich diese besondere Mischung aus Kraft und Ruhe.


Diese Tiere können innerhalb weniger Sekunden beeindruckend dynamisch sein – und liegen im nächsten Moment wieder friedlich im Gras, als wäre nichts passiert. Irgendwie faszinierend würde Mr. Spok aus Raumschiff Enterprise sagen.
Vorsichtig öffneten wir schließlich wieder das Weidetor und fanden zurück auf unseren Trail. Der Weg wurde wieder wilder. Steine. Felsen. Matschlöcher. Wurzeln. Unsere Füße bekamen die komplette Auswahl dessen, was ein Bergweg zu bieten hat. Gleichzeitig führte uns der Trail immer wieder durch schattige Bereiche des Nadelwaldes. Die Luft war frisch, der Duft der Bäume intensiv und jeder Schritt brachte neue Eindrücke.

Bis der Berg offenbar beschloss, uns noch einmal daran zu erinnern, dass wir hier nicht bei einem Spaziergang waren. Denn die nächste Steigung wartete. Nach ungefähr 3 Kilometern mussten noch einmal rund 110 Höhenmeter überwunden werden. Klingt nicht viel – bis man vor einer Steigung mit bis zu 30 Prozent steht.
Claudia betrachtete den Hang. Der Hang betrachtete Claudia. Man konnte förmlich spüren, dass hier gerade eine stille Verhandlung stattfand. Wer mag gewinnen? Aber Claudia wäre nicht Claudia, wenn sie sich davon beeindrucken lassen würde. Kampfschwein bleibt Kampfschwein. Weder die Steigung noch die zunehmende Wärme auf über 2.200 Metern konnten sie wirklich stoppen. Und irgendwann war auch dieser Anstieg geschafft.
Wir hatten den höchsten Punkt der Tour erreicht.



Aber der eigentliche Höhepunkt? Der lag längst hinter uns. Denn manchmal ist nicht der höchste Punkt einer Wanderung der wichtigste. Manchmal ist es ein besonderer Platz irgendwo am Weg, an dem alles passt: die Aussicht, die Ruhe, der Moment. Und genau so ein Platz war dieser Ort zum Helden zeugen.
Nach dem Erreichen des höchsten Punktes änderte sich endlich auch der Charakter der Wanderung. Die Höhenlinien auf der Karte verliefen nun in einem deutlich freundlicheren Winkel. Übersetzt bedeutete das: Es ging gemächlich bergab. Und bergab ist beim Wandern ein ganz besonderes Gefühl.
Man merkt plötzlich, dass die Beine wieder mit einem reden. Nicht mehr nur in Form von Beschwerden, sondern fast wie alte Bekannte, die sagen: „Gut, wir machen weiter. Aber bitte etwas entspannter.“ Mit dem Goldseetrail oder dem Aufstieg zum UPI See war dieser Abschnitt nicht vergleichbar. Keine langen, quälenden Passagen mehr. Stattdessen konnten wir wieder den Blick schweifen lassen. Und die Natur hatte offenbar beschlossen, uns zum Abschluss noch einmal zu zeigen, was sie alles kann.
Der Weg führte uns durch eine Landschaft, die abwechslungsreicher kaum hätte sein können. Mal offene Almflächen, mal schattige Waldpassagen, immer wieder kleine Besonderheiten der Natur und diese besondere Ruhe, die man nur weit oben in den Bergen findet. Dann wartete die nächste tierische Begegnung: Eine Herde Haflinger.

Eigentlich hätte man erwarten können, dass Pferde auf einer Wanderung eher eine Nebenrolle spielen. Nicht dieses junge Fohlen. Es stand mitten auf dem schmalen Weg. Und zwar mit einer Selbstverständlichkeit, als wäre es der offizielle Wegwart der Alm. Der Blick sagte ungefähr: „Wohin soll es gehen? Heute leider geschlossen.“ Ein kleines, flauschiges Verkehrshindernis mit vier Beinen.



Wir entschieden uns für die diplomatische Lösung, machten einen kleinen Umweg und nutzten die Gelegenheit für ein paar Fotos. Das Fohlen blieb völlig entspannt und beobachtete unsere Bemühungen mit der Gelassenheit eines Tieres, das weiß, dass Menschen auf dieser Welt meistens sowieso viel zu hektisch unterwegs sind. Als wir weitergingen und bereits einige Meter entfernt waren, hörten wir plötzlich zwei Mal ein Wiehern. Ich bin mir ziemlich sicher: Das war kein Zufall. Meine Interpretation: „Macht’s gut. Bis zum nächsten Mal.“ Oder zumindest: „Ihr dürft jetzt weitergehen.“
Unser Ziel Matsch rückte näher, zumindest theoretisch. Gefühlt lag der Ort allerdings noch am anderen Ende der Welt. Vor uns lagen noch mehr als 400 Höhenmeter Abstieg. Aber genau dieser Abschnitt machte die Wanderung so besonders. Kein Zeitdruck. Keine Hektik. Nur gehen, schauen und genießen.

Der Weg führte uns immer wieder durch unterschiedliche Landschaften. Mal über steinige Passagen, mal durch weiche Waldwege, vorbei an kleinen Wasserläufen und über Stellen, an denen man automatisch stehen blieb, weil der Blick einfach zu schön war. Die Sonne hatte inzwischen deutlich mehr Kraft entwickelt. Zeit für eine kleine Erfrischung. An einem Wasserfall füllten wir unsere Trinkblase mit eiskaltem Bergwasser auf. Arme, Hände und Kopf bekamen ebenfalls eine kalte Dusche. Ein Moment, der besser war als jede Wellnessanwendung. Und das mitten in der Natur.

Bis dahin hatten wir auf der gesamten Wanderung fünf Menschen getroffen. Kein Verkehrslärm. Kein Motorrad. Keine Hektik. Nur Natur. Kurz vor Matsch änderte sich das dann kurz. Wir hörten ein kleines Motorflugzeug. Nach mehreren Stunden absoluter Ruhe wirkte dieses Geräusch fast wie eine Durchsage aus einer anderen Welt. Aber gut. Man muss der Zivilisation ja auch gelegentlich erlauben, kurz Hallo zu sagen. Kurz: Wir haben die Atmosphäre auf der Wanderung so genossen.

Und dann kam der große Moment. Der Moment, in dem wir eine wichtige Entscheidung treffen mussten. Eigentlich wollten wir ja einen Waalweg wandern. Genauer gesagt: den Ackerwaalweg. Dieser gemütliche, entspannte Weg, der uns durch die Landschaft führen sollte. Nur hatte dieser Plan inzwischen ein kleines Problem. Wir waren nicht mehr dieselben Wanderer wie am Morgen. Am Morgen dachten wir: „Ein Waalweg, perfekt. Schön gemütlich.“ Am Nachmittag dachten wir: „Ein Waalweg in der prallen Sonne ohne Schatten? Interessant. Aber vielleicht darf heute auch einfach mal ein anderer die Arbeit machen.“ Der Ackerwaalweg musste also ohne uns auskommen. Er wird es verkraften.
Vermutlich liegt er noch immer friedlich dort und wartet auf Wanderer, die weniger Höhenmeter sammeln und mehr am Bewässerungskanal entlangspazieren möchten. Wir hingegen entschieden uns für den Wanderbus. Und das war keine Niederlage. Ganz im Gegenteil. Es war eine sehr bewusste Entscheidung zweier Menschen, die nach fast 10 Kilometern, knapp 500 Höhenmetern, Kuhbegegnungen, Technik-Ausfällen und einem Ort zum Helden zeugen einfach wussten: Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um entspannt chauffiert zu werden.
Der Bus ließ glücklicherweise nur etwa zehn Minuten auf sich warten. Perfektes Timing. Zurück im Hotel wartete dann genau das, was man nach so einem Tag braucht: Ein Getränk. Ein kurzes Bad im Pool. Ein entspannter Moment im SPA für Claudia. Und dieses besondere Gefühl, einen Tag erlebt zu haben, der anders war als geplant – und genau deshalb so gut.
Denn eigentlich wollten wir heute entspannen. Das haben wir auch. Nur eben auf unsere Art. Nicht durch Nichtstun. Sondern durch Bewegung, Natur, kleine Abenteuer und diese seltenen Momente, in denen man einfach stehen bleibt und denkt: Hier bin ich richtig. Ein Ort zum Helden zeugen eben. Abschließend noch einige Natureindrücke, die wir auf der Wanderung bei genauem Hinsehen genießen konnten.












